Vitamin B für die Karriere

Montag, 06. Juni 2011, 16:28 Uhr

(Dresden, 06.06.2011) Vitamin B. Das Schlagwort für eine erfolgreiche Karriere? Viele sagen Ja, nur durch Kontakte und Empfehlungen kommt man voran. Andere sind idealistischer und glauben nur die eigene Qualifikation spielt auf dem Bewerbermarkt eine Rolle. Der Karriereblog des Portals karriere.at wollte es herausfinden.

Die Auswertung der Umfrage hat gezeigt, dass sich Arbeitnehmer (563 Befragte) und Unternehmen (181 Befragte) darüber uneinig sind. Beide Gruppen geben an, dass man Kontakte nutzen sollte, wenn man sie hat. Jedoch ist das der einzige Punkt, in dem Stimmigkeit herrscht. 39 Prozent der Arbeitnehmer glauben, dass sie bei der Jobsuche nur eine Chance haben, wenn sie über entsprechende Kontakte verfügen. Ein Fünftel der Befragten glaubt daran, dass für Personaler vor allem die Qualifikation der Bewerber ausschlaggebend ist. Fast entgegengesetzt scheint die Meinung bei den Arbeitgebern und Personalern zu sein. Fast die Hälfte der Befragten (43%) meint, dass Vitamin B nicht ausschlaggebend ist.

Dies zeigt, dass auf beiden Seiten ein großer Wahrnehmungsunterschied besteht. Nun lässt sich fragen, woher diese Diskrepanzen kommen. Jürgen Smid, Geschäftsführer von karriere.at, meint, dass Misstrauen durch intransparente Bewerbungsprozesse und unprofessionelles Bewerbungsmanagement entsteht. Denn viele Bewerber müssen wochen-und monatelang auf ihre Rückmeldung warten. Was wiederum keine gute PR für ein Unternehmen sein kann.

Die Community www.ITsax.de spricht sich für beides aus. Denn warum sollte man eine Empfehlung nicht nutzen, wenn sie auf Kriterien beruhen, die eine Gemeinschaft aus Unternehmen vertreten? Und die den Bewerber als qualifiziert und motiviert auszeichnet? Nicht nur empfohlene Bewerber haben bei der Bewerbung über die Community Vorteile, denn die Partnerunternehmen verpflichten sich, jedem Bewerber innerhalb einer Frist von 14 Tagen, nach Eingang der Bewerbung, ein Feedback zu geben. Der Communitygedanke von ITsax.de der Weg in die eigene Karrierezukunft