IT-Ringvorlesung - Auf dem Weg zu Lösungen

Donnerstag, 20. November 2014, 11:00 Uhr
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Leipzig, 20.10.14 Das Projekt IT-Ringvorlesung bringt schon seit 2012 Unternehmen aus der IT-Branche direkt mit Masterstudenten der Informatik und Wirtschaftsinformatik zusammen. In diesem Semester arbeiten die Studenten der Universität Leipzig an den Aufgaben folgender ITmitte-Mitglieder: ccc software gmbh, Comparex AG, GISA GmbH und Unister GmbH.

Nach der Auftaktveranstaltung bei der die Themenvorgestellt und zugeordnet wurden, lud als erstes die GISA GmbH ihrstudentisches Team mit dem Thema „SAP IS-U Common Layer“ in denUnternehmenshauptsitz nach Halle an der Saale ein. Nach einer kurzen Führungdurch das große, direkt an der halleschen Messe gelegene Firmengebäude zeigteBetreuer Martin Knoth der Gruppe seinen eigenen Arbeitsbereich. Den Studenten fielen dabei die hohenSicherheitsvorkehrungen bei der GISA auf, was der Datensicherheit imUnternehmen geschuldet ist. „Da in bei der GISA aber in kleinen Teamsgearbeitet wird, ist die Atmosphäre sicher trotzdem recht entspannt“, so dieVermutung der Studentengruppe.Martin Knoth hatte für sein Team Arbeitspakete erstellt,die er ihnen kurz erklärte um ihnen danach SAP erstmals näher zu bringen. Zumwarm werden konnten die Studenten zunächst ein wenig mit dem Möglichkeiten ineiner SAP-Umgebung herumspielen. Dabei ging Ansprechpartner Martin Knoth imProjektraum von Tisch zu Tisch um Hilfestellung zu geben.

Die letzten Freitage verbrachten die zweiInformatikstudenten und die Wirtschaftsinformatikstudentin halbtags bei derGISA, wo sie tiefer ins SAP-System schauten und gezielt an Paketen arbeiteten. Außerdem haben die Studenten mit dem Schreiben desKonzeptdokuments angefangen und eine grafische Übersicht zu denProzessen der „alten“ und der neuen Verarbeitung über den SAP Common Layererstellt. Dabei wurde ihnen bewusst wiekomplex das Thema eigentlich ist. Bei gemeinsamen Mittagspausen konnte dieGruppe ein wenig die Mitarbeiter und deren Arbeitsalltag kennenlernen. AuchIdeen für die Abschlusspräsentation wurden bereits ausgetauscht.

Auch die Comparex führte ihre Studenten mit dem Thema „Automatisierte Bearbeitung vonStörungsmeldungen im Enterprise-IT-Umfeld“ erst einmal durch das imGewerbegebiet Leipzig-Heiterblick ansässige Unternehmen. Danach wurden dieMeilensteine für das Projekt festgelegt. Auch hier ist das Thema umfangreicherals erwartet, so dass die Gruppe sich zunächst einlesen musste. Den Studentengefiel hierbei, dass bei der Comparex viel mit firmeninternen Standardsgearbeitet wird als mit kundenspezifischer Software. Nachdem auch die Detailsder Meilensteine geklärt waren, bekam das Team Accounts im System der Comparexund sogar einen Laptop für die Zeit des Projektes gestellt. DenAnsprechpartnern um Klaus Peukert fiel dabei auf, dass die Studenten oft vielkomplexer als notwendig denken.

Nachdem erste Zugangsschwierigkeiten geklärt wurden,arbeitete das Team sehr vertieft und fleißig an dem zur Verfügung gestelltenvirtuellen Server und erstellte unter anderem verschiedene Domains darauf.

Das Team der cccsoftware ging als erstes mit Geschäftsführer Jens Heinrich und Ansprechpartner Christian Gräfe nochmals die Aufgabenstellung zum Thema „Portierung der Kernfunktioneneines Windows-Videoplayers auf MacOS X“durch. Danach beschäftigten sich die drei Studenten mit dem Oberflächendesignfür MacOS X und machten sich mit dem Bedienkonzept dafür vertraut. Daraus leitetedie Gruppe dann eine Empfehlung für die Gestaltung der Softwareoberfläche füreine Mac-Version des ccc-Players ab.Auch die dreiFrameworks bzw. Programmiersprachen (QT mit C++; C# mit Xamarin; Swift) wurdennoch einmal durchgegangen und essentielle Features definiert, die aufMachbarkeit und Perfomance getestet werden sollen. Je ein Student wird nun eineBeispielanwendung bis zum nächsten Treffen des Teams implementieren.Abschließend wurden die Studenten noch durch die Büroräume der in der LeipzigerInnenstadt sitzenden Firma geführt und ihnen wurden die einzelnenGeschäftszweige des Unternehmens im Bereich Industrie und Sport erläutert. DieStudenten werden nun drei Wochen lang die Frameworks testen.

Die Gruppe der Unister beschäftigt sich mit derUntersuchung und dem Vergleich von Verfahren zur Integration von externenServices unter den Gesichtspunkten Qualität und Performance. Genauer gesagtsoll hier die Anwendung „Home+Office“ programmiert werden in die Geodaten zuStellenanzeigen und freien Wohnungen in deren Nähe von externen Servicesintegriert werden sollen.

Ansprechpartner Dr. Andreas Both führte die Studentendabei sehr didaktisch an das Thema heran und fragt beispielsweise in der Retrospektiveab was die Studenten gelernt haben. Da die Aufgabe viele Lösungswege offenlässt, sollte das Team zunächst den Lösungsplan als Tafelbild erstellen. Trotzdass die Studenten bisher noch nie zusammen gearbeitet haben, waren sie sehrselbstständig, brachten eigene Ideen ein und erstellten außerdem ein Wiki. Die Gruppe erhält für die Dauer des ProjektesMitarbeiterausweise der Unister und arbeitet abwechselnd in der Universität undin den Büroräumen der Unister in Leipzigs bekannten Barfußgässchen. Andreas Botherklärte den Studenten außerdem nochmal, dass beim Projektmanagement immerzuerst die schwierigeren Aufgaben bewältigt werden müssen und regte sein Teamimmer wieder zum nachdenken und reflektieren an. Mit dem „You ain´t gonna needit-Prinzip“ erinnerte er die Studenten aber auch daran, dass sie sich nichtverzetteln sollen.

Beim letzten Treffen lernte das Team zudem PeterZimmermann, den CEO der Unister Gruppe kennen, der sich den aktuellen Stand desProjektes von den Studenten präsentieren ließ.

Die Community ITmitte.de,die Universität Leipzig und die Praxispartner Comparex, Gisa, ccc Software undUnister GmbH einen machen sich stark für Mitteldeutschland. Gemeinsam suchenIT- und Softwareunternehmen aus Leipzig, Sachsen-Anhalt und Thüringen dieFachkräfte von morgen für ihre Jobs, Stellen, Praktika-und Ausbildungsangebote.



Dieser Blogbeitrag erschien erstmals auf empfehlungsbund.de.