Mit dem Empfehlungsprinzip gegen den demographischen Wandel

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 00:27 Uhr
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(Dresden, 27.10.2010) Die Übernahme von Auszubildenden und Empfehlungen/Referenzen werden im sächsischen Handwerk nach der Übernahme von eigenen Lehrlingen als wichtigste und erfolgreichste Personalbeschaffungsmaßnahme eingeschätzt. Nach dem Fachkräftemonitoring der HWKs und IHKs Sachsen arbeiten 47% der befragten Unternehmen bei der Neubesetzung von Stellen mit der Übernahme von Lehrlingen erfolgreich. 22% der befragten Unternehmen schätzen Empfehlungen/Referenzen als erfolgreich ein, nur 6% der befragten Unternehmen hatten über diesen Weg keinen Erfolg.

Diese Zahlen bestätigen den Erfolg der Community ITsax.de, in welcher sich die beteiligten IT-Unternehmen gegenseitig qualifizierte Bewerber empfehlen

Den Bedarf für eine wirkungsvolle Rekrutierung besteht angesichts des demographischen Wandels insbesondere für die neuen Bundesländer. Laut der 10. koordinierten Bevölkerungsprognose (Variante 5) des Statistischen Bundesamtes könnte sich die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in den neuen Bundesländern nach aktuellen Tendenzen bis zum Jahr 2050 halbieren. Dabei wandern besonders Fachkräfte mit beruflichem Ausbildungsabschluss und Hochschulabschluss aus. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diesen Abwanderungsbewegungen durch effektive Rekrutierungsmaßnahmen wie über Empfehlungen in der Community ITsax.de entgegenzuwirken. Auch für zukünftige ArbeitnehmerInnen ergeben sich neue Anforderungen wie die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, soziale und kommunikative Kompetenzen sowie mehr zeitliche und räumliche Flexibilität.

Empfehlungen nach Übernahme von Azubis erfolgreichste Personalbeschaffungsmaßnahme

Empfehlungen nach Übernahme von Azubis erfolgreichste Personalbeschaffungsmaßnahme

Das Fachkräftemonitoring der Handwerkskammern (HWKs) und sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) wird bereits seit 2001 aller zwei Jahre durchgeführt. An der Umfrage 2007 beteiligten sich mehr als 1.477 Unternehmen im Freistaat, darunter 398 Handwerksbetriebe.