IT-Fachkräftebedarf in Sachsen: Entwicklung der Anzahl an Mitarbeitern

Montag, 01. April 2019, 13:32 Uhr

In unserer Artikelreihe möchten wir der Frage nachgehen, wie der Fachkräftebedarf in der Softwarebranche in Sachsen aussieht. Die Ergebnisse einer vom Empfehlungsbund und der Arbeitgebercommunity ITsax.de durchgeführten Studie sollen in dieser Reihe näher betrachtet werden. Ein Whitepaper zu dieser Studie finden Sie hier. In diesem zweiten Artikel wird die Entwicklung der Anzahl an Mitarbeitern präsentiert und analysiert.

Entwicklung der Mitarbeiterzahl von 2016 bis 2019

Die 51 teilnehmenden Unternehmen gaben in unserer Studie jeweils die Anzahl der Mitarbeiter in 2016 und 2017 an sowie die Neueinstellungen im ersten Quartal 2018. Außerdem gaben sie Planungen bzw. Schätzungen zum zweiten Quartal 2018 und zum Jahr 2019 an. Wie im Diagramm ersichtlich, ist die Anzahl an Mitarbeitern in den Unternehmen über die Jahre angestiegen. Waren 2016 noch 5045 Mitarbeiter eingestellt, so stieg die Anzahl 2017 um knapp 11% auf 5599. 

Falls sich die prognostizierte Bedarfsdeckung bezüglich des zweiten Quartals 2018 erfüllt haben sollten, ergibt sich für das Jahr 2018 ein sogar noch deutlich größerer Anstieg von 18,5% im Vergleich zum Vorjahr. Für dieses Jahr war ein etwas geringeres Wachstum geplant, um lediglich 13,5% im Vergleich zu 2018. Damit wären 2019 etwa 7500 Mitarbeiter in unserer Stichprobe an sächsischen Unternehmen tätig.

Steigende Nachfrage, sinkendes Angebot

Die Digitalisierung führt in fast allen Wirtschaftsbereichen dazu, dass neue Berufsprofile entstehen. Besonders gefordert ist naheliegenderweise die IT-Branche. Voraussetzung für Arbeitnehmer ist ein immer komplexeres Fachwissen in ihrem Bereich. Jedes Unternehmen ist dementsprechend auf der Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitern, insbesondere Fachkräfte. Abzulesen ist dies an den steigenden Mitarbeiterzahlen in den letzten Jahren. 

Doch kann die steigende Nachfrage noch gesättigt werden? Das sinkende Angebot an qualifizierten Mitarbeitern ist der Grund dafür, warum von einem Fachkräftemangel und nicht etwa von einem Mitarbeitermangel gesprochen werden kann: Unsere Studie zeigt einen rasantes Wachstum von IT-Unternehmen. Aufgrund des Fachkräfteengpasses dürfte dieses Wachstum geringer ausfallen lassen, als es normalerweise der Fall wäre. Was auf einen potentiellen Wirtschaftlichen Schaden hindeutet. Insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen sind von dem IT-Fachkräftemangel betroffen, da sie bei Bewerbern in der Regel weniger bekannt sind.

Whitepaper-Download: IT-Fachkräftebedarf in Sachsen 2018

Im nächsten Artikel wird der Bedarf an Fachkräften in verschiedene Bereiche aufgeschlüsselt. Außerdem wird die Einschätzung der Unternehmen zur Bedarfsdeckung je Berufsprofil analysiert.

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