Silicon Saxony: Virtuelles Speeddating zwischen IKT-Unternehmen und MINT-Talenten erhält exzellentes Feedback

Donnerstag, 10. September 2020, 11:21 Uhr
Am 9. September fand das erste rein virtuelle Recruitingevent des Silicon Saxony e. V. statt. 150 StudentInnen und AbsolventInnen der Exzellenzuniversität TU Dresden bewarben sich hier in dem seit Jahren erfolgreich laufenden Speeddating-Format mit MINT-Talenten um Stellen, Jobs und Praktika sächsischer IKT-Unternehmen. Insgesamt zehn Firmen, von kleinen und mittleren bis hin zu großen Unternehmen, nutzten in diesem besonderen Jahr die erstmals stark limitierten und rein virtuellen Plätze, um auf die Talente- und Fachkräftesuche zu gehen. Mit herausragendem Erfolg, wie bereits kurz nach Abschluss des Speeddatings deutlich wurde. Aus den Büros und teils sogar noch aus dem Homeoffice heraus konnten die PersonalerInnen der Unternehmen mehr als nur Interesse für ihre freien Stellen wecken. Zahlreiche Bewerbungen gingen bereits während des Speeddatings ein und sorgten für beste Laune bei den UnternehmensvertreterInnen. Unternehmen sind begeistert von der neuen virtuellen Plattform und dem Speeddatingformat
"Es war eine sehr schöne und top organisierte Veranstaltung. Das neue virtuelle Veranstaltungsformat wurde super umgesetzt und ich konnte in entspannter und ungezwungener Atmosphäre viele Kontakte zu den Studierenden knüpfen. Ich hoffe, dass ich den ein oder anderen Veranstaltungsteilnehmer im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens wiedersehe", zeigte sich zum Beispiel Sarah Kern, Personalerin bei Infineon Technologies Dresden, zufrieden. Steffi Schröder, Head of Talent Acquisition Europe bei der ams AG, sieht es ähnlich: "Das Speed Dating von Silicon Saxony ist ein ganz tolles Tool und ich bin begeistert. Tatsächlich konnte man die Studenten und Absolventen sehr gut erreichen und fast keiner ist früher aus dem Call gegangen. Man kann sich als Unternehmen ausgezeichnet präsentieren und auch die StudentenInnen haben sich toll vorgestellt. Sie konnten hervorragend erklären, wohin sie wollen und was sie von einem Unternehmen erwarten. Ich bin demnach sehr zufrieden und denke, dass solche Formate eine große Zukunft haben, auch für die Zeit nach Corona."

Die StudentInnen erlebten neben einer spannenden Keynote ein sehr persönliches Recruitingevent
Aus dem Büro oder dem Homeoffice in die Universität oder die StudentInnenwohnung – das virtuelle Speeddating des Silicon Saxony e. V. gab allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in ihrer persönlichen Wohlfühlzone zu präsentieren. Nach einer kurzen Keynote von Marco Kirchner vom Fraunhofer IPMS zum Thema "What makes an engineer a superhero?” ging es direkt in die insgesamt sieben Bewerbungsrunden. Ungezwungen und sehr fokussiert, sprachen hier die StudentInnen über ihre Qualifikationen, Vorstellungen und persönlichen Wünsche. Mit bis zu 34 BewerberInnen konnten einzelne Unternehmen so in nur wenigen Stunden (von 9.45 Uhr bis 15.30 Uhr) ins Gespräch kommen. Insgesamt führten die zehn Unternehmen 240 Einzelgespräche und erhielten noch während der Veranstaltung die ersten aussagekräftigen Bewerbungsschreiben. Auf Unternehmensseite mit dabei waren in diesem Jahr: Brooks Instrument GmbH, TraceTronic GmbH, BASF Schwarzheide GmbH, N+P Informationssysteme GmbH, Dualis GmbH IT Solution, Kontron AIS GmbH, znt Zentren für Neue Technologien GmbH, SAP Deutschland SE & Co.KG, ams Sensors Germany GmbH sowie Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG.

Die nächste Speeddating-Ausgabe wird nicht lange auf sich warten lassen
Schon jetzt ist klar, eine weitere Ausgabe des virtuellen Speeddatings dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Zu positiv ist das Feedback von Unternehmen sowie StudentInnen und zu groß der aktuelle Fachkräftebedarf. Der Silicon Saxony e. V. bedankt sich herzlich bei allen TeilnehmerInnen und freut sich schon jetzt auf das nächste Mal.

Über den Silicon Saxony e. V.

Der Silicon Saxony e. V. ist mit rund 350 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Weiterführende Links Zu den Veranstaltungsinformationen Foto: Silicon Saxony | Speeddating 2019

Silicon Saxony e.V.

Der Silicon Saxony e. V. ist mit rund 350 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Übergeordnete Ziele der Netzwerkarbeit sind u. a. der Ausbau sowie die Stärkung des führenden Mikroelektronikstandortes Europas als auch das Vorantreiben der parallel verlaufenden Entwicklung hin zu einem Softwareland Sachsen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der sächsischen Landesregierung und den Wirtschaftsförderinstitutionen im Freistaat. In dieser Konstellation unterstützt der Verein auch das regionale Standortmarketing. Der thematische Fokus des Clusters liegt auf den technologischen Trends der Gegenwart und Zukunft – z.B. Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, Internet of Things, Sensorik, Energieeffizienz, Neuromorphes bzw. Edge Computing. Als enger Kooperationspartner des Dresdner Smart Systems Hubs sowie des Leipziger Smart Infrastructure Hubs bietet Silicon Saxony zudem direkten Zugang zu den Themen, Projekten und Standorten der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums. Als öffentlichkeitswirksame Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform sowie durch die Teilnahme an und die Organisation von Branchenevents fördert der Verein die regionale, nationale und internationale Vernetzung seiner Mitglieder. Gezielte Lobbyarbeit gewährleistet z.B. die Mitgestaltung von Förderprogrammen - von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Experten des Netzwerkes stellen zudem in Arbeitskreisen und weiteren Formaten den Know-how-Transfer sowie enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern sicher und treiben Innovationen voran.